Vorerbe und Nacherbe Die Vorerbschaft - befreit oder nicht befreit Ein Erblasser kann in seinem Testament regeln, dass zunächst sein Nachlass dem sog. Nacherbschaft Damit können Sie ihm das Recht geben, ohne Zustimmung des Nacherben über Grundstücke zu verfügen und seine Verwaltungsbefugnisse erweitern. Hier ist genaues Lesen angesagt, denn diese Rechtsvorschrift klammert zum Beispiel bewusst die Schenkung ( § 2113 Abs. Der Erblasser hat aber die Möglichkeit, den Vorerben von einigen Beschränkungen und Verpflichtungen zu befreien (§ 2136 BGB). Ein Erblasser, der beabsichtigt seinen Nachlass nach seinem Ableben in die weite oder weitere Zukunft gerichtet zu ordnen kann auf die Konstellationen der Vorerbschaft und Nacherbschaft zurückgreifen. seines Erben nur noch ein Recht auf Schadenersatz bei unerlaubter Schenkung von Nachlassgegenständen oder Minderung des Nachlasses in Benachteiligungsabsicht (§ 2138 BGB). Zwei weitere Einschränkungen gelten für Nacherbschaften: Es ist nicht erlaubt, mehrere aufeinander folgende Nacherben einzusetzen (zum Beispiel zuerst die … Wer seine Vorerben von der Sicherstellungspflicht befreit, sollte bedenken, dass die Nacherben möglicherweise leer ausgehen. Erbschaftsteuer: Vor- und Nacherbschaft / 2.3.2 Tod des Vorerben 2 BGB ) oder die Surrogation bei Veräußerungen ( § 2111 BGB ) aus. „Taktische Ausschlagung“ für Pflichtteilsberechtigte. Bei der Vor- und Nacherbschaft wird der Erblasser zweimal beerbt. Der Vorerbe ist erheblichen Beschränkungen unterworfen. Vor- und Nacherbschaft. Im Testament kann er vermerken, dass der Vorerbe die Immobilie verkaufen darf. Erwähnt er dies nicht ausdrücklich und geht stattdessen aus seinen Anmerkungen hervor, dass der Vorerbe beispielsweise gemäß § 2136 BGB den Nachlass verkaufen darf, gilt der Vorerbe ebenfalls als befreiter Vorerbe und kann etwa über einen Hausverkauf selbst entscheiden.